Vernissage von „Benedikt Hipp: Luxstätt“ – Ein voller Erfolg!

Das Kunstpalais lud am vergangenen Donnerstagabend zur Ausstellungseröffnung ein. Nein! Genauer gesagt luden wir unsere Besucher ein, um in die fantastische Welt von Benedikt Hipp einzutauchen, in die Welt von „Luxstätt“.

Es dauert nicht lange, bis der Lichthof des Palais Stutterheim prall gefüllt war. Denn über 100 interessierte Gäste verfolgten die Vernissage von „Benedikt Hipp: Luxstätt“. Der Abend wurde durch den Oberbürgermeister der Stadt Erlangen Herr Dr. Siegfried Balleis mit einer Begrüßungsrede sowie einer kleinen Review der vergangenen Ausstellungen dieses Jahres eingeläutet. Claudia Emmert, die Leiterin unseres Hauses, stimmte die Gäste auf die Ausstellung ein und eröffnete diese feierlich.

Anschließend konnten sich die Gäste persönlich von der Ausstellung überzeugen und sich von der faszinierenden und atmosphärischen Ausstellung in den Bann ziehen lassen. Im Gesamtkontext der Architektur und der auf Holztafeln gemalten Ölbildern vermittelt uns Benedikt Hipp eine Welt, die uns staunen lässt. Die Bildwelten verschmelzen mit den Ausstellungsräumen, sodass sie förmlich aus ihren Rahmen ausbrechen und hinauswachsen. Des Weiteren schreitet man durch einen unscheinbaren Schrank, schwarze Vorhänge eröffnen neue Räume oder man taucht ab in tiefe und dunkle Gefilde.

Schon jetzt, nach dem ersten Wochenende konnte die Ausstellung knapp 300 Besucher zählen und läutet somit einen ordentlichen Auftakt zur letzten Ausstellung des Jahres 2012 ein, die vom 21.09.12 bis zum 18.11.12  zu sehen ist.

Ausstellungseröffnung “Benedikt Hipp: LUXSTÄTT” am 20.09.2012, 19 Uhr

Benedikt Hipp ist zwar erst 35 Jahre alt, zählt aber schon heute zu den außergewöhnlichsten und bemerkenswertesten Künstlern seiner Generation. Kennzeichnend für sein Werk ist, dass er die anspielungsreich assoziierten Figurationen seiner Bilder und Skulpturen in installative Architekturen bettet, die den Betrachter in einen atmosphärisch verdichteten Gesamtkontext hineinversetzen.

Benedikt Hipps Bilder sind echte Tafelbilder, gemalt mit Öl auf Holz und mit gefirnisster Oberfläche. Dargestellt sind Personen, architektonische Gebilde oder andere Gegenstände, die an Gesehenes, Erlebtes oder Erträumtes erinnern, sich jedoch einer eindeutigen Zuordnung immer wieder entziehen. Diese Wirkung verstärkt der häufig dunkle Hintergrund der Bilder. Er erschüttert die scheinbare Vertrautheit der Motive und offenbart eine irritierende Leere und Ortlosigkeit des Bildraums. Auch die Skulpturen entfalten eine stark assoziative Kraft, die durch die sprechenden Werktitel um den Bereich des Literarischen erweitert wird.

Hipps Vorbilder sind einerseits der sehr modern erscheinende Frührenaissance-Maler Fra Angelico und andererseits der wie aus der Zeit gefallen wirkende, 1964 verstorbene Stillleben-Maler Giorgio Morandi.

Für die Ausstellung in Erlangen wird Benedikt Hipp die Räume des Kunstpalais vollständig verwandeln. Durch diesen veränderten Kontext soll der Besucher – ganz im Sinne des Ausstellungstitels – alle Stufen der künstlerischen Erleuchtung durchschreiten: von absoluter Finsternis bis hin zum alles überstrahlenden Licht. Durch einen Schrank hindurch wird er in fremde Kopfwelten vordringen, er wird durch die Bereiche rationaler Strukturen und Analysen, aber auch durch die Gefilde der irrationalen Verknüpfungen streifen und aus den Tiefen eines vermeintlichen Ozeans hinauf in die lichte Welt einer „Auferstehung“ steigen.

Biografische Angaben:

1977 in München geboren, lebt und arbeitet in München

2000 – 2002 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg
2003 – 2004 Studium an der Accademia di Belle Arti di Bologna
2002 – 2007 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München

Ausstellungen (Auswahl):

2012 Kunstverein Hannover / 2011 Schirn Kunsthalle, Frankfurt / Musée d’art contemporain de Bordeaux 2010 Bielefelder Kunstverein (E) / Museum van Bommel van Dam, Venlo / 2009 Deutsche Bundesbank Sammlung, Frankfurt am Main (E) / Lothringer 13, Städtische Kunsthalle München / 2007 Bundeskunsthalle, Bonn

(E) Einzelausstellung

Die Einladungskarte könnt ihr euch hier anschauen: Einladungskarte Benedikt Hipp

Hoher Besuch im Kunstpalais

Zu Gast im Kunstpalais waren heute Morgen Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis und die Referenten der Stadt Erlangen. In einer Sonderführung durch die Ausstellung “Töten” stellte ihnen die wissenschaftliche Volontärin Ina Neddermeyer die Konzeption der Ausstellung und die gezeigten Arbeiten vor. Doch seht selbst…

Erste Kunstpalais-Ausstellung im Jahr 2012 erfolgreich eröffnet

Am 19. Januar haben wir mit der Vernissage der Ausstellung “Otto Herbert Hajek: Keimzelle Erlangen” ein vielversprechendes Kunstjahr im Kunstpalais eingeläutet. Eröffnet wurde die Ausstellung vom Oberbürgermeister der Stadt Erlangen: Dr. Siegfried Balleis. Kunstpalais-Leiterin Claudia Emmert hat in  ihrer einführenden Rede nicht nur auf Hajeks kunsthistorische Relevanz, sondern auch auf die Bedeutung der Stadt Erlangen für seinen künstlerischen Werdegang verwiesen.

Insgesamt war die Eröffnung ein voller Erfolg: viele interessierte Besucher und inspirierende Gespräche. Besonders gefreut hat uns, dass Aurelia Hajek-Homoki, Hajeks Tochter und Nachlassverwalterin, und Johanna Stulle, die langjährige Assistentin Hajeks, die uns bei den Vorbereitungen der Ausstellung sehr geholfen hat, anwesend waren.

Wer selbst nicht zur Vernissage kommen konnte, kann sich durch die Galerie klicken und einen Eindruck von der Atmosphäre des Abends erhalten. Außerdem haben wir diesmal als besonderes Extra ein kurzes Video. Seht selbst:

Ⓒ Kunstpalais Erlangen und Erich Malter

Die Ausstellung kann im Übrigen noch bis zum 18. März besucht werden. Also: Unbedingt vorbeikommen!

Hoher Besuch im Kunstpalais

Heute Morgen besuchte Oberbürgermeister Herr Dr. Siegfried Balleis mit Bürgermeisterin Birgitt Aßmus und seiner Referentenrunde (u. a. Thomas Ternes, Dieter Rossmeissl und Egbert Bruse) die momentane Ausstellung iRonic im Kunstpalais. Passend zum Ausstellungsthema konnte sich das ein oder andere Schmunzeln nicht verkniffen werden – seht selbst…

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