Vorsichtiger Vandalismus im Kunstpalais

Im Rahmen der Ausstellung „Otto Herbert Hajek: Keimzelle Erlangen“ wurde am 25. Januar im Kunstpalais vorsichtig vandaliert. Sven Zedlitz, Magister-Student an der Goethe-Universität Frankfurt, und Marie Weich, Studentin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, haben in einem collagierten Vortrag theoretisch und praktisch den Vorsichtigen Vanadalismus vorgestellt. Ähnlich wie Hajeks Platzgestaltungen die Menschen dazu auffordern, ihre Umgebung bewusst wahrzunehmen und als gestaltbares Kunstwerk zu begreifen, hat es sich der Vorsichtige Vandalismus zum Ziel gesetzt, das Erscheinungsbild des öffentlichen Raums in die Hand der Bürger zu legen, das alle zu jeder Zeit beeinflussen können.

Der Name „Vorsichtiger Vanadalismus“ ist dabei Programm: laut dem verfassten Manifest sollen die Menschen das öffentliche Straßenbild zwar aktiv verändern aber: „Es wird nichts zerstört und es werden keine Schäden hinterlassen. Der ursprüngliche Zustand muss wiederherstellbar sein.“

Wenn ihr noch mehr über denVorsichtigen Vandalismus wissen wollt, könnt ihr hier die Reden und das Manifest nachlesen, die euch vielleicht inspirieren, selbst als vorsichtige Vandalen aktiv zu werden. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und schickt uns Bilder eurer Aktionen an info@kunstpalais.de. Wir werden die Bilder dann auf unserem Blog veröffentlichen. Ihr müsst nur die 3 Grundregeln beachten, die im Manifest zu finden sind. Los gehts!

Fotos: Kian Bernous

Die Wut des Vorsichtigen Vandalismus

Vom Gegenstandsdiskurs zum Dingdiskurs

Manifest des Vorsichtigen Vandalismus

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