Eine verspätete Vorstellung…

Jetzt habe ich schon die dritte aufregende Woche im Kunstpalais hinter mir und habe dabei völlig vergessen mich endlich mal vorzustellen. Aber lieber spät, als nie!

Was mache ich denn hier überhaupt? Warum bin ich hier? Oder wer bin ich? Fangen wir mal mit Letzteren an, mein Name ist Patrick Wüst, bin 19 Jahre jung und mache hier im Erlanger Kunstpalais ein sogenanntes FSJ Kultur (FSJ steht übrigens für Freiwilliges Soziales Jahr). Ich komme aus einem unbedeutenden Städtchen namens Östringen, welches sich zwischen Karlsruhe und Heidelberg eingenistet hat. Und was ich hier so treibe? Nun ja, als FSJ’ler ist man „Fachkraft“ für dieses und jenes. In meinen drei Wochen war ich bisher schon Handwerker, Postbote oder in den wenigen Fällen auch mal persönlicher Assistent des Künstlers. Obwohl ich hier ja „nur“ für Presse und Öffentlichkeitsarbeit eingetragen bin, kann ich in jedem Bereich mal hineinschnuppern und alles ausprobieren. Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb es mich ca. 300 km seitwärts von Zuhause hier her verschlug. Denn meine Leidenschaft ist Kunst und ich möchte später gerne in diese Richtung studieren. Daher bietet mir das FSJ Kultur eine einmalige Chance den Kunstbetrieb genauer kennen zu lernen, in all seinen Facetten.

Was gibt es denn sonst noch so über mich zu erzählen… Nun ich habe zwei kleine Häschen als Haustiere, sie heißen Max und Maggy, welche aber bei meinen Eltern wohnen. Natürlich mache ich gerne etwas mit meinen Freunden, mit denen ich gerne ins Kino oder in die Disco gehe. Mein größtes Hobby ist aber wie schon erwähnt die Kunst! Ich gehe gerne auf Ausstellungen, male auch selbst gerne und mein größter Wunsch ist es Kunst zu studieren oder eben mein Plan B, später im Kunstmuseum zu arbeiten.

Natürlich wohne ich auch seit neusten in Erlangen und habe die Stadt mittlerweile als Heimat auf Zeit akzeptiert. Denn meiner Meinung nach muss man der Stadt erstmal Zeit geben, um sie wirklich kennen und lieben zu lernen. Aber wenn man erstmal die richtigen Ecken kennt, braucht man hier auch auf gar nichts verzichten. Aber wie gesagt, ich habe mich hier jetzt richtig eingelebt und fühle mich im Kunstpalais so richtig wohl. Ich kann es kaum fassen, dass der erste Monat schon fast vorbei sein soll.

Zu guter Letzt, mein größtes Highlight der vergangenen Wochen. Ich muss sagen, das   größte war für mich definitiv den Künstler Benedikt Hipp persönlich kennen zu lernen und ihn tatkräftig beim Aufbau der Ausstellung „Benedikt Hipp: Luxstätt“ zu unterstützen. Durch den anstrengenden Aufbau konnte ich ziemlich viel lernen, wie z.B. so eine Ausstellung überhaupt entsteht und wie die Arbeit eines Künstler aussieht – Chaotisch!😉 Benedikt gab mir auch wichtige Tipps für das Künstlerleben mit auf den Weg. Die wohl einprägenste Lektion, hab ich auch am eigenen Leib und Körper erfahren können: „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit!“ Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Soweit über mich, ich hoffe, ihr da draußen kennt mich jetzt ein wenig und vielleicht trifft man sich ja einmal im Kunstpalais, ich würde mich darüber freuen.😉

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