Eine Welt voller Möglichkeiten: Mein Start ins FSJ Kultur im Kunstpalais

Franziska Soldner

Stadtkarte groß

Heutzutage haben Schulabgänger  eine Vielzahl von Möglichkeiten: Von einem dualen Studium bis hin zu einem Jahr als Au-pair ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Einige wissen schon seit der 1. Klasse, dass sie Lehrer werden wollen, andere studieren einfach drauf los. Ich war für ein gezieltes Studium noch zu unentschlossen, deswegen entschied ich mich für ein FSJ Kultur. Es erschien mir als gute Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Bereich Kunst und Kultur.

Meine Entscheidung für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kunstpalais traf ich, als ich die Liste mit den zur Auswahl stehenden Einsatzstellen sah. Ich habe schon immer gerne alle Arten von Museen besucht, egal ob naturwissenschaftlicher oder geschichtlicher Hintergrund. Besonders begeisterten mich Kunstmuseen: Gemälde, Skulpturen oder Fotografien lassen mich Neues entdecken und erweitern meinen Horizont. Aus diesem Grund habe ich mich im Kunstpalais beworben und wurde zu meinem Glück auch unter den vielen Bewerbern ausgewählt.

„The Cabinet of Curiousness“ (2010) von Janet Cardiff und George Bures Miller und „24 Gesänge“ (1990) von Hanne Darboven im Hintergrund.

Die Zeit zwischen Zusage und Arbeitsbeginn verflog in Windeseile, sodass ich zwischen Abistress und Urlaubsplanung kaum Zeit hatte mir auszumalen, wie denn mein Arbeitsalltag im Kunstpalais aussehen könnte. Ich hatte auch noch nie Gelegenheit die Arbeit hinter den Kulissen eines Kunstmuseums kennen zu lernen. Sicherlich werde ich dann in einem Jahr über viele spannende neue Erfahrungen berichten können und darauf freue ich mich schon.

Im September startete dann mein FSJ Kultur. Gleich am ersten Tag wurde ich in den Abbau der Ausstellung “RE: COLLECT” mit eingebunden. Anschließend wurde für die derzeit laufende, rein aus Videoarbeiten bestehende, Ausstellung von Reynold Reynolds alles Notwendige aufgebaut. Es mussten Wände gestrichen, Kabel verlegt und Beamer aufgebaut werden. Dadurch waren die ersten Tage meines Freiwilligen Sozialen Jahres vor allem von praktischer Arbeit geprägt. Das gab mir eine Vorstellung von dem, was vor und nach einer Ausstellung getan werden muss.

So vergingen die ersten Wochen meines FSJ und die letzten meiner Vorgängerin Stephanie Krebs. Da sie noch als Aufbauhilfe engagiert wurde, gab es keinen fliegenden Wechsel, sondern sie konnte mir noch von ihren Erfahrungen im letzten Jahr berichten. Durch diese Überschneidung wurde mir der Einstieg sehr erleichtert. Zurzeit arbeite ich intensiv an meinem Projekt, über das ich bald berichten werde.

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